Programmfolgen und Ankündigungstexte einiger früherer Konzerte:
Sonntag 28. Oktober 2007, 19.30 Uhr
Artisjus Hall, Budapest, Ungarn
Frankfurt Tage 2007 in Budapest
<belcanto>-Ensemble Dietburg Spohr singt Werke von Komponisten Frankfurts
PAUSE
<belcanto> - Ensemble Dietburg Spohr
Andrea Baader – Sopran
Edith Murašova – Sopran
Rica Rauch – Alt
Martina Scharstein – Sopran
Dietburg Spohr – Mezzosopran
Gerhard R. Koch
Frankfurt am Main: Die Stücke dieses Programms haben in gleich mehrfacher Weise mit der Stadt zu tun. Zunächst einmal mit ihrem weltweit berühmtesten Sohn, dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe, dessen Werke schon seit Mozart ("Das Veilchen") und bis heute unablässig die Komponisten angeregt haben - die Gedichte wie der "Faust". "Goethe und die Musik": ein unerschöpfliches Thema - vielleicht gerade, weil Goethe selber keine übermäßige Neigung zur Musik hatte. Womöglich hatte dies sogar mit Frankfurt selber zu tun, als Bürger- und Handelsstadt eher nüchtern, keine barocke Pracht-Residenz wie München, Dresden oder Wien. Doch auch wenn Frankfurt mit diesen als Musikzentrum nicht konkurrieren kann, so hat die Main-Metropole doch stets wichtige Musiker angezogen, beginnend immerhin mit Telemann. Und nicht wenige bedeutende Komponisten stammen aus Frankfurt oder lebten und leben hier. Die Musikhochschule, der Hessische Rundfunk und die Nähe zu den Internationalen Darmstädter Ferienkursen, einst "Mekka der Avantgarde", haben in der traditionellen weltoffenen der Messestadt die Förderung des Neuen begünstigt. Unzählige Ur- und deutsche Erstaufführungen fanden denn auch hier statt. Und keineswegs zufällig war Frankfurt stets auch die deutsche Jazz-Hauptstadt.
So zog es auch den katalanischen Komponisten Pere Pou Lompart (1963 auf Mallorca geboren) 2001 an den Main, und auch er geriet in den Bann Goethes: Für die "belcanto"-Sängerinnen vertonte er das Gedicht "An Schwager Kronos". Daß die Hymne auf den rasenden Fluß der Zeit gerade einen Komponisten fasiziniert, ist kein Wunder, ist doch Musik Zeit-Kunst par excellence, und das Wandern, ja Jagen durch Räume davon unabtrennbar. Ein "echter" Frankfurter war nicht zuletzt der Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno (1903-1969), Vaterfigur der "Frankfurter Schule" und "Kritischen Theorie", von dem immense Einflüsse ausgegangen sind, und der vor allem als Musikästhetiker Generationen im Sinne des radikal Neuen geprägt hat. Doch war er nicht nur Wortführer der Avantgarde, sondern auch selber Komponist. Der Schüler Alban Bergs stand in seinem schmalen Oeuvre der Schönberg-Schule nahe, teilte deren Vorliebe für Vertonungen anspruchsvoller Lyrik. Davon zeugen die drei hochexpressiven Frauenchöre nach Gedichten Theodor Däublers (1923-45), atonal und überschwänglich zugleich. Sie werden hier in ihrer solistischen Variante gesungen.
Aus dem Raum Frankfurt kommt auch Ernst-August Klötzke (Jahrgang1964), der sich Gedichten des englischen "metaphysical poet" John Donne (1572-1631) zuwandte, religiös inspirierten Meditationen, die er fast madrigalhaft subtil in introvertiert-kontemplative Musik übersetzte.
Bert Brecht sprach einmal von der "Einschüchterung durch Klassizität". Der Umgang mit Goethe war gewiß nicht immer frei davon, und mit Klassiker-Kult, Anhimmelung des "Olympiers" kommt man ihm heute erst recht nicht näher. Susanne Erding-Swiridoff (geb. 1955) weiß dies zur Genüge, und mit ihrem Werk "Topoi Varieté" hat sie nichts Geringeres im Sinn als Goethe in Bewegung zu versetzen, sein Harmonie-Streben bunt zu konterkarieren, keineswegs aber zu karikieren.
Dieter Schnebel, (Jahrgang 1930), einer der wichtigsten deutschen Komponisten der älteren Generation, hat in den siebziger Jahren auch als Religionslehrer in Frankfurt gewirkt. Er selbst fand gerade diese Zeit für seine Entwicklung eminent wichtig. Als er 1933 für "belcanto" seine "Amazones" schrieb, stand dies wohl auch ein wenig im Zeichen der Erinnerung an diese umgemein produktive Phase, die ja auch exemplarisch die des Achtundsechziger-Aufbruchs und-Aufruhrs war - mit Frankfurt als Zentrum. Daß er da auf keinen Goethe-Text zurückgriff, war immerhin verständlich. Heinrich von Kleist hingegen, für den der Weimarer Dichterfürst keinerlei Verständnis hatte, lag ihm schon näher. Denn dessen "Penthesilea" ist heute noch ein krasses Stück über den Geschlechterkampf zwischen dem Griechenhelden Achilles und der Amazonenkönigin - bis hin zum Kannibalismus. Sprache und Musik schwanken zwischen entrückter Schönheit und schier physischer Drastik.
Zur "belcanto"-Ästhetik gehören Grenzerkundungen wie -überschreitungen zwischen Gesang, Sprache, Instrumentenspiel und Theatralik, also auch das Wechselspiel zwischen Komposition und Improvisation, ja ausgesprochener Performance: "proVocation" eben.
Gerhard Rühm (geb. 1930) ist ein Multikünstler: Als Literat gehörte er zur legendären "Wiener Gruppe", zugleich ist er Komponist und Pianist, aber auch Bildender Künstler, Grafiker - ein personifiziertes "Gesamtkunstwerk". Musiksprache und Sprachmusik sind für ihn eins, ebenso striktes Kalkül und verstörende Unregelmäßigkeit. Und bei einer Frankfurter Vernissage eigener Werke agierte er sogar in doppelter Funktion gleichzeitig: Er spielte mit der linken Hand Klavier, während seine rechtshändigen Zeichnungen projiziert wurden. Rühms "Sprechquartette nach deutschen Volksliedern", 1987 für Dietburg Spohr und ihre Sängerinnen entstanden, balancieren haarscharf zwischen Sprache und Musik, operieren nach Art von Abzählreimen mit Solmisations-Silben - und erzeugen einen faszinierenden Schwebezustand zischen pedantischer Planung und unberechenbar erheiterndem Ergebnis.
Wiedergegeben mit Erlaubnis des Autors
Montag, 14. Mai 2007, 19.30 Uhr
Staatstheater Wiesbaden: Foyer, Kassenhalle, Kaiserfahrt
Elektronische Musik und neue Kompositionen für Stimmen von Erik Janson, Nikolaus Brass, Erik Mikael Karlsson, Ernst August Klötzke und Claudio Ambrosini
Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr
musik-theater-werkstatt des Staatstheaters Wiesbaden
Eintritt: EUR 10,- (Einheitspreis)
Tickets ausverkauft.
Programm:
Als Wandelkonzert präsentieren wir an besonderen Orten des Theaters neue elektronische Musik, deren Klangmaterial auf der menschlichen Stimme basiert. Im Wechsel zu den synthetischen Kompositionen von Erik Mikael Karlsson und Ernst August Klötzke interpretiert das Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr Werke, die von ihnen in Auftrag gegeben wurden. In der Musik von Erik Janson, Nikolaus Brass und Claudio Ambrosini bildet sich die gesamte Palette von Klängen ab, die mit der menschlichen Stimme erzeugt werden können. Die jeweiligen architektonischen Umgebungen des Foyers, der Kaiserfahrt und der Kassenhalle des Großen Hauses tun ein Übriges, um diesen Orten eine neue akustische Aura zu verleihen.
mit:
Andrea Baader, Sopran
Martina Scharstein, Sopran
Rica Rauch, Alt
Dietburg Spohr Mezzosopran
Klangregie: Ernst August Klötzke
Das komplette Programmheft wird Interessenten gern per E-Mail zugeschickt (PDF, 21 Seiten, 377 KB): anfragen · Adresse
Mittwoch, 18. April 2007, 20 Uhr
"raum für kultur" im "Gallileo"-Hochhaus
Gallusanlage 7, Frankfurt am Main
Das Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr singt Werke von Theodor W. Adorno, Ernst-August Klötzke, Pere Pou Llompart und Dieter Schnebel.
Programm:
Frankfurt war schon immer eine Stadt der Neuen Musik: Der Hessische Rundfunk, der Einfluß Adornos und die Nähe der Darmstädter Ferienkurse haben die Entwicklung ab 1950 fortgeführt: Dass Adorno auch Komponist war, ist wenig bekannt. Wichtige Komponisten wie Dieter Schnebel haben in Frankfurt gewirkt und gelehrt. Seine für belcanto geschriebenen Amazones belegen seinen Rang als exzeptioneller Vokalkomponist. In Frankfurt leben auch Ernst-August Klötzke und Pere Pou Llompart, an deren Werken für das Ensemble sich ablesen lässt, wie unterschiedlich sich ganz heterogene Texte musikalisch umsetzen lassen.
mit:
Andrea Baader – Sopran
Edith Murasov – Sopran
Rica Rauch – Alt
Martina Scharstein – Sopran
Dietburg Spohr – Mezzosopran
Volker Höh – Gitarre (als Gast)
Einführung: Gerhard R. Koch
Konzert zum Jubiläum: 20 Jahre <belcanto>
Alte Kapelle Sankt Martin in Kelkheim-Hornau
Rotlintallee
Samstag, 6. Mai 2006 um 20 Uhr
Das Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr feiert im Jahr 2006 in Frankfurt am Main sein 20jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß bieten die Sängerinnen sowohl einen Rückblick auf wichtige Werke des Repertoires als auch neueste Kompositionen.
Pause
Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr:
Andrea Baader
Rica Rauch
Martina Scharstein
Dietburg Spohr
Gedenkkonzert für die Komponistin
Silvia Leonor Alvarez de la Fuente
geboren am 18.03.1953 in Buenos Aires / Argentinien
gestorben zwischen dem 22. und 26.04.2004 in Eßlingen am Neckar
Eßlingen am Neckar
Münster Sankt Paul
Sonntag, 19. März 2006, 17 Uhr
Einführung zum Programm: Gerhard R. Koch, FAZ
Gedanken: Pastoralreferent Josef Birk
Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr:
Andrea Baader, Sopran
Rica Rauch, Alt
Dietburg Spohr, Mezzosopran
Madrigale und Messefragmente
Konzert des Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr mit Klangskulpturen des Bildhauers Günther Oellers, Linz am Rhein.
Sonntag, 13. November 2005, 17 Uhr
Alte Kapelle St. Martin / Rotlintallee, Kelkheim-Hornau
Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr
Veranstaltung der Kulturgemeinde Kelkheim e.V.
http://www.kulturgemeinde-kelkheim.de/
Im Rahmen der Tage Alter Musik Kelkheim 2005
Tickets zu EUR 15,- / 13,-
Freitag, 30. September 2005, 20 Uhr
Remise Bludenz, Bludenz, Vorarlberg, Österreich
Exemplarische Blicke auf gut 1000 Jahre Musikgeschichte.
Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr:
Veranstaltung des Verein allerArt. Tickets zu EUR 15,- / 13,- / 10,-
Das Frankfurter Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr nimmt das Motto ihres Programmes "die Jahrhunderte umfassend" zum Anlass für exemplarische Blicke auf gut 1000 Jahre Musikgeschichte. Für den Anfang steht der erste Zyklus in der Musik "Ordo virtutum" der deutschen Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179), jüngstes Werk ist "Ariel's Songs" des römischen Komponisten Luca Lombardi, 2003 im Auftrag des Ensembles entstanden. Für die historische Dimension stehen ein Madrigal von Claudio Montverdi und "Laudi alla Vergine Maria" von Giuseppe Verdi. Die surreal zerrissene Moderne erscheint in "Nova Mob" von Olga Neuwirth, der renommiertesten österreichischen Komponistin, und im ritualhaften "Séraphin Stimmen" des wichtigsten deutschen Komponisten seiner Generation, Wolfgang Rihm. Vokales Todestheater ertönt in ebenfalls für das Ensemble geschriebenen Stücken der Argentinierin Silvia Leonor Alvarez de la Fuente und des Venezianers Claudio Ambrosini.
Montag, 27. September 2004, 19.30 Uhr
Kunstkabinett Usedom, Galerie in Benz
Usedomer Musikfestival
http://www.usedomer-musikfestival.de/
Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr
Moderation: Gerhard R. Koch
Kartenpreis: 24 / 18 Euro
Hildegard von Bingen (1098-1179): Ordo Virtutum
"Das Spiel der Kräfte"
Neue Fassung des Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr
Diese Fassung ist derzeit nicht im Repertoire der GEMA
Inhalt dieses Dokuments:
Die neue Fassung wurde im Jahr 2002 gefördert durch:
Frankfurter Stiftung: maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst
http://www.maecenia-frankfurt.de/
Das Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr bereitet die Notenausgabe vor, die vom furore Verlag gestaltet werden wird.
Furore Verlag, Kassel
http://www.furore-verlag.de/
Das Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr plant die Aufnahme einer
CD mit dieser von Grund auf neuartigen Version, in der Archaisches und Modernes miteinander dialogisieren. Geplant ist eine Gesamtaufnahme des Ordo Virtutum (ungefähr 140 Minuten Dauer) auf zwei CDs, oder eine verkürzte Einzel-CD (70 Minuten) mit den schönsten und wichtigsten Solos, Ensembles und Chören.
Interpreten der CD sind die <belcanto>-Solisten:
Sowie drei Mädchenstimmen
Jeweils verschiedene Versionen und Zusammenstellungen von Liedern.
Hildegard von Bingen komponiert für <belcanto>? Finden oder suchen wir authentisches Klangerleben? Wir erfahren die große Komponistin ihrer Zeit als Schöpferin neuester vokaler Kunstfertigkeit. Sie ist Seherin und wissend. "Ordo Virtutum" gilt als der erste abgeschlossenen Zyklus der Musikgeschichte. Komponiert von einer Äbtissin, Naturwissenschaftlerin, Ärztin... Vorausschauend in das nächste Jahrtausend erleben wir die alten Klänge. Sängerische Interpretation wandelt Das "Spiel der Kräfte" in immer andere Formen und Farben. Eine ungeahnte Vielfalt unerwarteter Ideen zeigt uns Hildegard von Bingen als Komponistin auch unserer Zeit. Die Urfassung der <belcanto> - Version lebt und wird verändert. Die Version für ein Konzert wird immer wieder neu erarbeitet: Die Stimmen wechseln, die Anzahl der Sängerinnen wird neu disponiert. Raumklang, Verstärkungstechnik oder Licht werden mit einbezogen. Die Konzertversion bringt die Einführung einer Gegenüberstellung: Die Fragen stellenden und das Werk vorantreibenden Kräfte entwickeln und entfalten die Kompositionen, manchmal auch explodieren sie. Sprache wird zur Sprachlosigkeit. Klang entwickelt sich zu Schmerz. Verzweifelter Sieg und dämmernde Gerechtigkeit. Glückliche Seelen schlafen ein. Die Demut erliegt dem Teufel. Die Keuschheit sucht Halt im Rhythmus. Die Patriarchen schlafen. "proVocation": Unser Medium Stimme spiegelt sich in dieser alten und auch zeitgenössischen Komposition. Die menschliche Stimme wird erfahrbar als ein Organ zwischen Wort und Ton. Wir sehen ein Spiegelbild der Stimme. Wir hören einen kompositorischen und interpretatorischen Weg zeitgenössischer Stimmkunst. Wir spüren die fast vergessenen Formen dieses uralten, berühmten Werkes der Hildegard von Bingen: Mittelalterliche Komposition und Gesangskunst - provokativ schon in ihrer Zeit. Hildegard von Bingen: Geboren 1098. Gestorben am 17. September 1179 auf dem Rupertsberg bei Bingen.
Dietburg Spohr, Frankfurt am Main, Mai 2005
Ensemble <belcanto> in der Klosterruine Disibodenberg: Foto: privatSamstag, 27. August 2005, 20 Uhr
Klosterruine Disibodenberg
Odernheim bei Bad Kreuznach
Hildegard von Bingen (1098-1179): Ordo Virtutum
"Das Spiel der Kräfte"
Uraufführung der neuen Fassung
Zarte, engelsgleiche Töne erklingen vor eindrucksvoller Kulisse: Das in Frankfurt am Main ansässige Ensemble <belcanto> singt das Ordo Virtutum der Hildegard von Bingen. Dieser mystische Abend in dem Kloster, in dem die visionäre Hildegard 40 Jahre lang lebte und arbeitete, feiert das herausragende Werk dieser Heldin des Mittelalters — der ersten Frau, die mit ihrem Einfluss, ihrem Wissen und ihrer Heilkunst selbst den Papst beeindruckte.
Neue Fassung im Jahr 2002 gefördert durch:
Frankfurter Stiftung: maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst
http://www.maecenia-frankfurt.de/
Diese Fassung ist derzeit nicht im Repertoire der GEMA.
Musik ca. 75 Minuten
Ensemble <belcanto> Dietburg Spohr
Veranstaltung des Nahe-Festivals:
http://www.star-entertainment.org/nahe/
Veranstaltung ausverkauft. Tickets zu EUR 39,- / 29,- / 25,-
<belcanto> singt seit Jahren diesen berühmten Zyklus der Musikgeschichte. Die ursprünglich einstimmigen Gesänge werden in immer neuen Varianten und Formen, die sich auch am Raum des Konzertes orientieren, dargeboten. Das Gesamtkonzept beinhaltet musiktheatralische Ideen und Raum-Konzepte. Am Ort des Konzertes wird eine zu Raum und Zeit passende Version vorgestellt. Im Konzert auf dem Disibodenberg kommt eine musikalische Neubearbeitung - der Klosterruine entsprechend - zur Aufführung. Die Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst fördert das Ensemble <belcanto>, um die auch in diesem Konzert zur Aufführung kommende mehrstimmige Bearbeitung des Werkes zu entwickeln und letztlich damit neue Literatur für Chöre und kleinere Ensembles zu schaffen.